Abteilung Prof. Weber

Kurzportrait der Abteilung

Die Tätigkeitsschwerpunkte der Abteilung liegen in der Kriminologie, dem Strafsanktionenrecht, dem Straf- und Massnahmenvollzug sowie dem Jugendstrafrecht.

Sowohl in der Forschung als auch in der Lehre und Weiterbildung pflegen wir interdisziplinäre Sicht- und Herangehensweisen. In der Abteilung sind folgende Disziplinen vertreten: Rechtswissenschaften, Kriminologie, Psychologie, Soziologie, Sozialanthropologie und Politikwissenschaften.

Wir stehen im Austausch mit weiteren Fachbereichen wie der Ethnologie und der forensischen Psychiatrie.

Professur für Strafrecht und Kriminologie

Ansprechpersonen

Seminare: Jonas Weber
Human Rights Law Clinic: Simon Huwiler
Übungen im Hauptstudium: Jonas Weber
Straf- und Massnahmenvollzug; Jugendstrafrecht: Rahel Manetsch-Imholz
Strafsanktionenrecht: Rahel Manetsch-Imholz
Kriminologie: Jonas Weber
Prison Research Group: Ueli Hostettler

Oberassistierende und wissenschaftliche Mitarbeitende

Assistierende

Hilfsassistierende

Der Einbezug von Erkenntnissen aus der Forschung, die Praxisorientierung sowie die Diskussion kontroverser Positionen und Meinungen bilden die Leitlinien für unsere Lehrveranstaltungen.

 

Hauptstudium

Im Hauptstudium der Rechtswissenschaften bieten wir derzeit die Vorlesung Stafrecht Besonderer Teil "Straftaten gegen Leib und Leben, gegen die Freiheit und gegen die Ehre" (Strafrecht Besonderer Teil I / 1. Hälfte) an.

 

Masterstudium

Auf der Masterstufe sind wir insbesondere für folgende Lehrveranstaltungen zuständig: Strafsanktionenrecht; Straf- und Massnahmenvollzug; Jugendstrafrecht; Kriminologie I: Theorien und Themenfelder; Kriminologie II: Methoden und empirische Befunde; Kriminologie III: Kriminalpolitik; Rechtspsychologie.

Einmal jährlich findet ein gemeinsames Vertiefungsseminar mit dem Departement für Öffentliches Recht (Proff. Künzli und Achermann) zu Fragen des Freiheitsentzugs statt.

Gemeinsam mit dem Departement für Öffentliches Recht (Proff. Künzli und Achermann) wird seit dem Herbstsemester 2017 die Human Rights Law Clinic Bern angeboten.

School of Criminology, International Criminal Law and Psychology of Law (SCIP)

Wir sind über Lehrveranstaltungen und die Betreuung von Diplom- und Masterarbeiten in der SCIP engagiert.

 

Referate und Workshops

Wir bieten in Zusammenarbeit mit Praxispartnern Weiterbildungsveranstaltungen in unseren Themenschwerpunkten an.

  • "Untersuchung zu technischen Mitteln und ihrer Verwendung mit dem Zweck Opfer von häuslicher Gewalt zu schützen" im Auftrag des Bundesamts für Justiz (bis Januar 2021)

  • "Evaluation des Opferhilfegesetzes" im Auftrag des Bundesamts für Justiz (BJ; 2015) (Schlussbericht; Poster anlässlich der eurocrim 2016 [englisch])

  • "Anordnung und Vollzug stationärer therapeutischer Massnahmen gemäss Art. 59 StGB mit Fokus auf geschlossene Massnahmeneinrichtungen bzw. geschlossene Strafanstalten" im Auftrag der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF): Datenerhebung zum Vollzug von stationären therapeutischen Massnahmen (Aktenanalyse und Expertengespräche) (2013-2015) (Poster anlässlich der eurocrim 2016 [englisch]; Poster anlässlich der 10. Freiburger Strafvollzugstage 2016 [deutsch]; Studie zuhanden der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter [NKVF] vom 28. August 2015 [PDF, 1.1 MB; deutsch])

  • "Decision-Making on Probation after conditional Release in Switzerland": Unter welchen Umständen und mit welcher Begründung wird bei einer bedingten Entlassung aus dem Straf- und Massnahmenvollzug Bewährungshilfe angeordnet? Welche Ziele werden mit der Bewährungshilfe verfolgt? Mit welchen Weisungen wird die Bewährungshilfe verbunden? Wie wird auf den Verstoss gegen Bewährungsauflagen reagiert? In welchen Fällen erfolgt eine Rückversetzung in den Straf- oder Massnahmenvollzug?(2014-2016)

  • Europäisches Forschungsnetzwerk COST-Action "Offender Supervision in Europe": Mitarbeit in den Working Groups "Practising Supervision" und "Decision Making and Supervision" sowie im Management Committee (2012-2016)

Seit dem 1. Januar 2015 ist die interdisziplinäre Forschungsgruppe "Prison Research" institutionell am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Bern (Schweiz) verankert. Zuvor ist ab 2006 an der Universität Freiburg i.Ü. am Studienbereich Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit sukzessive dieser Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet des Justizvollzugs (Freiheitsentzug, Straf- und Massnahmenvollzug) aufgebaut worden.

Projekte der Prison Research Group sind unter http://prisonresearch.ch/projekte/ zu finden.

 

Aktuelle Publikationen

  • Isenhardt, Anna, Hostettler, Ueli and Erich Ramseier (2019). Effects of Social Relations at Work and Support from Family and Friends on the Consequences of Inmate Violence on Correctional Staff Burnout. Criminal Justice and Behavior. Advance online publication, May 5. DOI: 10.1177/0093854819846529 [Final accepted version available PDF]

  • Gisler, Charlotte, Pruin, Ineke and Ueli Hostettler (2018). Experiences with Welfare, Rehabilitation and Reintegration of Prisoners: Lessons Learned? UNRISD Working Paper 2018–5. Geneva: United Nations Research Institute for Social Development (UNRISD). PDF